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Sonntag, 11. August 2019

Tag 11 - 43,8km

Heute Nacht um 1Uhr kommt Paula zu uns ins Bett und dann um 6 kommt noch Klara. Zu viert ist es echt eng :-)
Um halb 8 fangen wir an zu packen und frühstücken im Zimmer da draussen noch alles nass ist.
Um 9.30uhr fahren wir los. Gleich zum Start fahren wir wahrscheinlich mal wieder falsch und so geht es wieder knapp 10km auf weglosem Gelände voran. Das ruckeln hat den Vorteil daß beide einschlafen und so schafen wir 35km am Stück. 




In Macon machen wir Mittagspause am Fluss dann geht es noch ein kurzes Stück auf der Landstraße

 und schon sind wir am Campingplatz. Nebenan ist ein Badestrand, den wir gleich nutzen. Das Wasser ist angenehm warm und die Kinder haben Spaß.


 Zum Abendessen grillen wir uns ein paar Würstchen und kochen ein paar Nudeln. 
Klara putzt noch die Fahrräder


und um 21Uhr sind alle im Bett. Nachts regnet es wieder mal, sodass das Zelt morgens wieder nass ist. Trotzdem ein schöner Tag :-)





Donnerstag, 8. August 2019

Tag 9 und 10 - 11,5km

Nach dem wir unseren Ruhetag mehr oder weniger im Zelt verbracht haben, da es gewittert und immer wieder sehr stark geregnet hat. Sortieren wir unsere Sachen schonmal für den nächsten Tag und spielen mit den Kindern.

So geht der Tag auch irgendwann rum.
Die Nacht über regnet es durch und wir packen am nächsten morgen im Regen das Zelt 


zusammen und fahren die knapp 12km bis in den nächsten Ort und suchen uns ein Hotel. 





Es soll heute auch den ganzen Tag regnen und gewittern. Wir dürfen schon um 11Uhr anstatt um 15Uhr ins Hotel. Die Frau hat Mitleid mit den Kindern. Das Zimmer ist 2x so gross wie unser Zelt :-)
Wir verbringen wieder Mal die Zeit mit Wäsche trocknen und in den Regenpausen fahren wir kurz neuen Proviant und ein paar neue Spielsachen kaufen. Für morgen ist besseres Wetter angesagt. 


Wollen wir es hoffen :-)

Dienstag, 6. August 2019

Tag 8 - 45km

Wir wachen gegen halb 8 mit müden Knochen auf. An die Nächte im Zelt mit 2 sich ständig drehenden Kindern müssen wir uns immer noch gewöhnen. Nach einem gemütlichen Frühstück und zusammen packen geht es gegen 11 Uhr los.
Es dauert immer ewig bis alle Isomatten, Schlafsäcke und das Zelt so klein verpackt ist, das es auch in die Taschen passt. Die ersten 20km fahren wir relativ gemütlich, aber bei brennender Sonne. Dann kommt die erste Spielpause die wir auch gleich zum Essen nutzen. Das goldene M muss diesmal herhalten, da sonst mal wieder nichts in der Nähe ist. Nach weiteren 10km biegen wir mal wieder falsch ab, sodass wir plötzlich ca. 6km auf einem alten Kuhpfad 


mit unzähligen Schlaglöchern im Schneckentempo fahren. Kein Spass für alle Beteiligten. Wir nutzen die erstbeste Möglichkeit um wieder auf die Straße zukommen. Ziemlich Müde und durstig erreichen wir den Campingplatz der sich als 5Sterne LuxusCamp erweist. Hier hatten wir im Vorfeld mit 2Tagen Aufenthalt gerechnet um den Kinder mal eine Pause zu gönnen. (Und uns auch)
Leider ist dieser ausgebucht :-(
Nach nochmaligen Nachfragen erhalten wir einen inoffiziellen Platz auf einem Verkehrsdreieck und das für stolze 91,50€ für 2 Nächte. Die restlichen Campingplätze haben zwischen 8€ uns 13,50€ die Nacht gekostet. 
Wir nehmen den Platz trotzdem, da wir echt müde sind und heute nicht mehr weiter wollen. 
Für die Kinder gibt es einen schönen Spielplatz und ein Schwimmbecken.




Abends treffen wir noch ein paar sehr freundliche Dortmunder die uns auf ein paar Getränke und ein nettes Gespräch einladen. 



Heute und morgen wird nur gespielt und gebadet sofern es nicht regnet.

Gefahrenen Km in der ersten Woche: 371
Spendenstand bisher: 1400€

Weiterhin fleißig teilen und spenden :-)



Tag 7 - 27,6km

Wir wachen morgens auf und merken das die Muskeln müde sind. Wir frühstücken und packen zusammen. Nach 18km machen wir Pause und essen etwas bei einer Bar. Die Kinder bekommen noch ein Eis.


Wir entscheiden das wir heute nicht mehr weit fahren. Es ist heiss und wir brauchen eine Pause. Nach knapp 28km ist Schluss für heute. Ein netter Campingplatz mit Restaurant direkt am Fluss. 


Das Essen ist Fabelhaft und der Wein schmeckt. Andy wollte eigentlich nur ein Glas bestellen. Aber dank nicht vorhandener französisch Kenntnissen bestellt er eine ganze Flasche. 




Da wir diese nicht mitnehmen wollen, muss man diese eben leer trinken. Die deutsche Version der Karte ist auch ein Rätsel :-)

Fazit: wir schlafen beide relativ schnell ein :-)



Montag, 5. August 2019

Tag 6 - 61km

Gemütlich um halb 7 aufgewacht und erstmal die unfreundlichen deutschen Nachbarn aufgeweckt :-)



Frühstücken, zusammenpacken und losfahren. Klara winkt dem freundlichen Campingwart zum Abschied und man sieht richtig wie er sich freut. Dann ging es die meiste Zeit direkt am Fluss entlang wobei man ganz gut Strecke machen kann. Man steht hier allerdings wirklich allein da, wenn man mal einen Platten hat. Man fährt hier 10-15km ohne irgendjemand zu sehen. Dementsprechend ist es auch immer mit einem Umweg verbunden wenn man seine Wasservorräte aufstocken muss. Deshalb kaufen wir immer dementsprechend viel ein. Hier hat man dann gleich 10kg an Wasser mehr an Gepäck. Wir kaufen noch eine Kühltasche die Nicole aufs Fahrrad bekommt. :-) Hier bleibt das Essen und die Getränke wenigstens etwas vor der Sonne geschützt. Immer wieder scheint es uns so als ob wir auf der falschen Seite des Radweges fahren. Bei uns brennt die Sonne und der Weg ist geschottert und auf der anderen Seite ist Schatten und asphaltiert :-/ so ist es nunmal. 
Kurze Spielplatzpause



 und dann die letzten 35km am Stück bis zum Campingplatz in Seure durchgefahren. Schöner Campingplatz direkt am Wasser mit vielen Boot und Kanucamps.
Es gibt noch Pizza und dann ab ins Bett für alle. 









Samstag, 3. August 2019

Tag 5 - 50.6km

Nachts regnet es, sodass wir erst gegen 11Uhr starten nachdem alles trocken ist. Das Höhenprofil lässt nix gutes ahnen. Aber nach dem mal wieder sehr leckeren Mittagessen wird kurzfristig umgeplant um die Steigungen zu umfahren. Es wird hier einfach viel mehr Wert auf's Essen und das Zusammensitzen gelegt. Einfach toll.
Wir kommen an ein paar sehr schönen typisch französischen Dörfern vorbei und freuen uns das es heute ganz gut läuft.


Es läuft sogar so gut, das Andy eine Gruppe Rennradfahrer überholt, die ihm den Spitznamen " c'est une locomotive " (Es ist eine Lokomative") verpassen. Man bedenke das hier 70kg zusätzlich am Fahrrad hängen.
Wir erreichen schließlich einen sehr abgelegenen Campingplatz, der aber sehr gepflegt und sauber ist. Der Inhaber hat einfach ein Stück Wiese direkt am Eurovelo6 gekauft und daraus einen Campingplatz gemacht. Er wohnt hier selber in einem Wohnwagen und fischt den ganzen Tag oder kassiert seine 9€ pro Nacht. Er wirkt wahnsinnig zufrieden und ist sehr nett zu allen. 
Nach einem leckeren Abendessen

 geht es für alle ins Bett :-)







Freitag, 2. August 2019

Tag 4 - 45,6km

Kurzer Nachtrag zu Tag 4.
Sehr viele, kurze aber sehr steile Steigungen sind sehr Anstrengend.



Da brennen die Oberschenkel und Waden abends. Dafür kommen wir an ein paar sehr schönen verschlafenene Bergdörfern vorbei. 


Hier sieht man das die Bauern sich wirklich sehr um Ihre Tiere kümmern. 
Mittags gibt's ein leckeres Essen bei dem einzigen offen Restaurant das wir finden.


 Hier hat man auch gemerkt das die Bauern sich sehr um Ihre Tiere kümmern.  ;-)
Gestärkt geht's dann an die letzten 20km bis zum Campingplatz. 


Hier gibt's zum Glück auch einen schönen Spielplatz und ein Schwimmbad. 


Andy darf hier leider nicht ins Wasser da er keine Hautenge Badehose hat. Komische Reglement haben die hier.




Aktuelle Spendensumme: 1395€ 
Einfach Wahnsinn. Vielen Dank. 
Die meisten überweisen ja erst zum Schluss, daher sind wir echt mega begeistert das jetzt schon soviel gespendet worden ist. Ihr seid alle Super ! 

Spendenübergabe 10.100€

Gestern haben wir den symbolischen Scheck über 10.100€ an den Förderverein für Krebskranke Kinder Tübingen abgegeben. Hier haben wir noch er...